Junkernbrunnen

Seit vielen Jahren ist der Junkernbrunnen für viele Einwohner aus dem Dorf, aber auch aus der Umgebung ein Geheimtipp. Das Wasser dieser Quelle wird als ausserordentlich gut beschrieben und so sieht man des öfteren auch Leute, welche mit Flaschen und Kanistern Wasser beim Junkernbrunnen holen. Im Jahre 2000 hat die Bürgergemeinde Starrkirch-Wil die Anlage frisch instand gestellt und so präsentiert sich der Junkernbrunnen heute in einem gepflegten Rahmen.

Über den Junkernbrunnen, der erstmals im Jahre 1680 erwähnt wurde, gibt es auch folgende Geschichte:

Uf dr Froburg hed im Junker si Frou trunke vo däm feine Wasser,
und vo dr Stung ewägg ischs ere besser ganga. Jede Tag isch jetzt
der Junker sälber zu däm Brunne gritte und het für si Frou früsches
Wasser gschöpft, bis si wieder ganz gsung gsi isch, und mit ihm sälber
het chöne häre ritte. Zidhär het die Quelle der Name Junkerebrunne.
Es isch unger d'Lüt cho was für ne Heilkraft as das Wasser heig. Au d'Heere
vo Wil hei derno ihres Trinkwasser dört greicht und Heeren i der Burg
Chienbärg, uf em Felsgupf im Oltner Hardwald sölle s'Wasser vom
Junkerebrunne i Bleidünkle bis zu ihrer Bhuusig gleitet ha. Sogar wenn inere
Tröchni alli Quelle ringum verlächned si, het de Junkerebrunne eisder sis chüele
chüschtige Wasser gliefered. Hüt redt chuum me öpper vo däm gsunge Wasser.
Me weiss höchstens, as s'Bächli vom Junkerebrunne s'Gränzmarch zwösche de
Dörfer Wil und Dullike macht.



Wasserqualität des Junkernbrunnens
Die Bürgergemeinde Starrkirch-Wil liess das Wasser des Junkernbrunnens durch die Kantonale Lebensmittelkontrolle untersuchen. Hier einige Details aus dem Untersuchungsbericht vom 18. Juli 2004:

  • Die Probe entspricht auf Grund der vorliegenden Untersuchungsresultate den Anforderungen an Trinkwasser.
  • Gesamthärte: 31.4 °fH
  • Calcium: 106 mg/l
  • Magnesium: 12 mg/l
  • Nitrat: 16.5 mg/l

Die Wasserqualität wird regelmässig durch das Gesundheitsamt des Kantons Solothurn überprüft und bestätigt.